Bildung

Für die ländliche Bevölkerung gibt es nur wenige Schulen. Kinder aus ärmsten Nomaden- und Bauernfamilien haben praktisch keine Chance auf eine Ausbildung. In der Vergangenheit lag die Verantwortung für die Bildung bei den Klöstern, wo ein Fünftel der männlichen Bevölkerung zu Mönchen wurde.

Seit der Verdrängung der Klöster war es der ärmsten überwiegend ländlichen Bevölkerungsschicht nicht weiter möglich, Schulen zu besuchen beziehungsweise selbst welche aufzubauen. Aufgrund mangelnder Ausbildung des Lehrkörpers ist das Bildungsniveau der wenigen bestehenden Schulen sehr niedrig.

Anstrengendes Lernen...
Für Stühle fehlt an dieser Schule leider das Geld...

ROKPA INTERNATIONAL unterstützt durch seine Bildungsprogramme mehrere tausend Kinder sowie Studentinnen und Studenten, bietet aber auch Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer.

Die zu unterstützenden Kinder werden aus der ärmsten Bevölkerungsschicht der Nomaden und Bauern ausgewählt, hauptsächlich Waisen und Kinder mit nur einem Elternteil, Mädchen werden bevorzugt.

Tibetische Schule

Nach Abschluss ihrer Grundschule können sich die Schüler durch Ablegen einer Prüfung für den Eintritt in eine Sekundarschule bewerben. Die Quote an Grundschülern, die in die öffentliche Sekundarschulen aufgenommen werden liegt bei 5 pro Klasse; diese Anzahl wurde in vergangenen Jahren meist erreicht oder gar überschritten. Die zunehmende Anzahl der durch ROKPA INTERNATIONAL gegründeten tibetischen Sekundar-, Weiterbildungs- und Medizinschulen ermöglicht vielen Schülern eine zusätzliche Weiterbildung.

Tibetische Schule
Tibetische Schule
 
Tibetische Schule

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