Umweltschutz

In den vergangen Jahren wurden grosse Teile der tibetischen Urwälder massiv abgeholzt. Dramatische klimatische und ökologische Veränderungen sind die Folge: Fortschreitende Bodenerosion und Tierplagen verwandeln Weideland zusehends in Wüste, einzelne Tierarten (v.a. Nager) breiten sich unkontrolliert aus, weil ihre natürlichen Feinde verschwunden sind.

Diese ökologischen und klimatischen Veränderungen bedrohen sowohl Fauna wie Flora und somit auch die Bauern und Nomaden in ihrer Existenz.

Obwohl sich Bevölkerung und lokale Behörde des Problems immer mehr bewusst werden, reichen die finanziellen Mittel nicht, um diese Probleme ohne zusätzliche Unterstützung zu bewältigen.

Die Tätigkeit, welche sowohl durch lokale Regierungsstellen wie auch von ROKPA INTERNATIONAL finanziert wird, beinhaltet die Aufforstung abgeholzter Gebiete, Pflanzung zusätzlicher (Schutz-) Wälder und Hecken, Schutz bestehender Waldgebiete und der Flora und Fauna.

Die Wetterlage verändert sich mittlerweile derart, dass sich die Landwirtschaft nicht mehr auf ihre althergebrachten Saat- und Erntezeiten verlassen kann. Bereits sind erste Dürreperioden festzustellen, die im Zusammenhang mit den in der Region typischen Höhenwinden der Erosion weiter Vorschub leisten.

Mit finanzieller Hilfe von ROKPA INTERNATIONAL wurden erste Gewächshäuser errichtet in denen verschiede Kräuter und Gemüse angebaut werden. Mit dem erfolgreichen Anbau wird einerseits die Versorgungslage verbessert andererseits werden durch die vielfältigere und Vitaminreichere Ernährung Mangelerkrankungen vorgebeugt.

 

 
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